Humboldt Universität

LEARNING LAB | 11.30-12.00h

Talk (EN)
Breathwork & Trauma

Breathwork can open up experiences of joy and bliss, of feeling and appreciating more fully who we are, of discovering new capacities in us, of experiencing our connection with loved ones, as well as with life, the universe and everything… and then at other times, breathwork may invite us to dig into the dark soil of our lives, to face our wounds and all the protections that may have grown up around them. How does that work, and why may it be helpful? In this talk, we will examine the neuroscience and psychology of trauma, explore new scientific insights into how breathwork can interface with mechanisms of trauma, and discuss safe ways of supporting trauma processing with breathwork.

LEARNING LAB | 10.00 - 11.30

Humboldt Uni Studies & Surveys

Hier werden bisherige Forschungs-Ergebnisse der aktuellen Studie vorgetragen

Studie

An der Humboldt-Universität zu Berlin wird derzeit gemeinsam mit dem Ernst Sprüngmann Institut für Neurowissenschaft in Frankfurt die bisher größte kontrollierte Studie zu hyperventilations-basierter Atemarbeit weltweit durchgeführt. Die Untersuchung soll den Effekt von einer mehrwöchigen Atemarbeit auf die psychische Gesundheit bei Personen mit Trauma untersuchen und dabei die psychologischen und neurofunktionellen Mechanismen identifizieren. Es wird außerdem untersucht, wie vergleichbar die Gehirnmechanismen der schnellen Atmenarbeit mit denen von klassischen Psychedelika sind.


Dr. Martha Havenith

Nina Hartter

Prof. Isabel Dziobek

Über Dr. Martha Havenith

SCIENTIST, AUTHOR, ERNST-STRÜNGMANN INSTITUTE FOR NEUROSCIENCE IN COOP MAX-PLANCK INSTITUTE

Martha Havenith ist Max-Planck-Forschungsgruppenleiterin am Ernst-Strüngmann Institut für Neurowissenschaften, wo sie durch Virtuelle Realität die Fähigkeit des Gehirns erkundet, mehrere kognitive Prozesse gleichzeitig zu jonglieren. Zu Marthas Karrieremeilensteinen gehört ein Masterstudium an der Universität Oxford, eine Promotion am Max-Planck Institut für Hirnforschung, und Forschungsaufenthalte am University College London und am Donders Institute (Niederlande).

Martha ist ausgebildete Begleiterin für Conscious-Connected Breathwork. Sie begleitet Breathworksessions für Gruppen und Einzelne, und bietet Breathwork-Ausbildungen und Workshops im medizinischen Bereich an.

Mit ihrem Mann Abdellatif Nemri hat Martha das Buch ‘Atemkraft – Das Breathwork Handbuch’ geschrieben, das Lesern einen Überblick über wissenschaftliche und historische Grundlagen der Atemarbeit geben will, wie auch konkrete Ratschläge, wie man Breathwork am besten praktiziert – und begleitet. Mit dieser Arbeit möchte Martha Wissenschaft und gelebte Erfahrung in unserem Verständnis des Atems - und seiner Kraft - zusammenbringen.

Über Nina Hartter

PhD STUDENTIN HU, YOGALEHRERIN

Nina Hartter ist PhD-Studentin an der Humboldt-Universität zu Berlin und forscht zur Anwendung von Breathwork in subklinischen Populationen. Sie absolvierte ihren M.Sc. an der School of Mind & Brain in Berlin, wo sie sich mit interdisziplinären Perspektiven aus der Psychologie, Philosophie und den Neurowissenschaften befasste. Ihr Forschungsinteresse gilt vor allem der Verbindung von kontemplativen Traditionen mit wissenschaftlichen Ansätzen sowie der Anwendung von alternativen Therapieansätzen wie psychedelischer Therapie oder Breathwork. Sie wirkte mit bei der Erforschung eines Therapieprogramms basierend auf Methoden der Achtsamkeit und Naturtherapie bei Schizophrenie, sowie mit der Erprobung eines sozialen Interaktionstrainings für Menschen mit Autismus.

Neben der Forschung ist Nina als Yogalehrerin tätig, tanzt und ist gerne in der Natur.

Web

Über Prof. Isabel Dziobek

CO-INITIATORIN, PROFESSORIN KLINISCHE PSYCHOLOGIE HU BERLIN, LEITERIN HOCHSCHULAMBULANZ PSYCHOTHERAPIE

Isabel Dziobek ist Professorin für Klinische Psychologie und Leiterin der Hochschulambulanz für Psychotherapie und Psychodiagnostik an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ihre Interessen und Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der sozial-kognitiven und affektiven Neurowissenschaften und fokussieren auf Emotionsverarbeitung, Empathie und veränderte Bewusstseinszustände bei Menschen mit und ohne psychische Störungen (Autismus, Persönlichkeitsstörungen, Depression). Sie verwendet für ihre Forschung u.a. bildgebende Verfahren des Gehirns (EEG, fMRI), Bewegungs-/Atmungsinterventionen und technologiebasierte Trainings wie soziale Robotik.

Isabel Dziobek hat mehr als 150 Forschungsartikel in wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht und ist Koautorin mehrerer Arbeiten zu den sozio-emotionalen Effekten von Psychedelika und Entaktogenen. Sie hat zahlreiche multizentrische, drittmittelfinanzierte Studien durchgeführt und wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Charlotte- und Karl-Bühler-Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychologie im Jahr 2014.

Sie erwarb ihre Ausbildung und arbeitete u.a. an der Ruhr-Universität Bochum, New York University, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Freien Universität Berlin, bevor sie 2014 an die Humboldt-Universität zu Berlin berufen wurde. Sie ist außerdem kognitive Verhaltenstherapeutin und Yogalehrerin.

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